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Mein Stück Alltag

Schon zur Ausstellungseröffnung konnte das Museum die unterschiedlichsten Objekte von Besuchern ausstellen.

Mein Stück Alltag

Erdgeschoss im Schloss Waldenbuch

Alltag ist nicht grau, sondern bunt!
Jeder Alltag ist anders. Er ist geprägt von Ritualen und Gegenständen, die wir nicht als Besonderheit wahrnehmen. Trotzdem verraten diese Objekte viel über uns, unseren Alltag und unser Leben. In dieser Ausstellung begeben wir uns auf die Spurensuche, kommen mit Menschen ins Gespräch, die uns von ihrem Alltag erzählen. Gemeinsam arbeiten wir das Besondere heraus, schreiben Texte und präsentieren dann die Objekte im Eingang des Museums. Sie geben uns nicht nur Einblicke in einen unbekannten oder auch vertrauten Alltag, sondern verraten uns auch viel über die Lebenssituation und das Selbstverständnis ihrer Besitzerinnen und Besitzer.

Wie sieht Alltag im 21. Jahrhundert aus?
Diesen Ausstellungsbereich erarbeiten wir zusammen mit Menschen, die etwas im Alltag verbindet. Das kann der Beruf, das Hobby oder die Lebenssituation sein. Wir wollen damit einen Einblick in Gruppen, Milieus oder Berufsfelder geben und zeigen, was ihren Alltag bestimmt. In 18 Vitrinen präsentieren wir zum Abschluss des Projektes die Objekte, die im Alltag dieser Menschen eine besondere Bedeutung haben. Sichtbar wird die Vielfalt des Alltags. Präsentiert von dessen Expertinnen und Experten: dem Museum sowie seinen Besucherinnen und Besuchern.

Neu! Alltagsobjekte von Alleinerzieherinnen und Alleinerziehern
Das Leben von alleinerziehenden Müttern und Vätern ist vielfältig. In manchen Bereichen unterscheidet es sich kaum vom Alltag einer Familie, in der beide Elternteile im gleichen Haushalt leben. Aber es gibt Themen wie Wohnen, Geld und Zeit, die den Alltag von alleinerziehenden Familien besonders prägen.
Sieben alleinerziehende Mütter und Väter aus dem Evangelischen Kirchenbezirk Esslingen haben an diesem Projekt teilgenommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kannten sich teilweise schon aus regelmäßigen Angeboten für alleinerziehende Elternteile des Kirchenbezirkes. Mit vierzehn persönlichen Gegenständen geben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit Ende Februar 2018 einen Einblick in ihren ganz privaten Alltag und das Leben als Alleinerzieherin oder Alleinerzieher.