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Klassenzimmer im Museum

Projektprüfung im Museum

Klassenzimmer im Museum

Historische Objekte hautnah

Die Projektreihe „Klassenzimmer im Museum“ bietet die Möglichkeit Schulstunden im Museum abzuhalten. Der Unterricht erlangt in der direkten Auseinandersetzung mit den historischen Objekten eine ganz neue Dimension. Angesprochen sind engagierte Lehrer und Schüler aller Altersklassen und Schulformen. In enger Absprache mit der beteiligten Schulklasse sind vielfältige Projektformen möglich, von einer Museums-AG über Schulbetrieb im Museum bis hin zu einer Projektwoche.


2013 Fächerübergreifende Kompetenzprüfung

Von Geburt und schwarzem Gold

2013 Fächerübergreifende Kompetenzprüfung

Realschulabschlussprüfungen der Oskar-Schwenk-Schule Waldenbuch, 10. Klasse Ein neuer Mensch tritt ins Leben
Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege – früher und heute. Zusätzlich zur Auseinandersetzung mit Museumsobjekten nahmen die Schülerinnen an einem Informationsabend in einer Klinik teil, besichtigten einen Kreissaal und diskutierten mit einer Waldenbucher Hebamme. Das Thema wurde aus unterschiedlichen Blickwinkeln erarbeitet: Einmal mit kulturhistorischem und einmal mit medizinisch-biologischem Fokus. Kaffee-ZeitSprünge
Drei Schülerinnen zeigten wie sich die Gewohnheiten rund ums Kaffeetrinken und die Zubereitung des beliebtesten Getränks der Deutschen bis heute wandelten. Nach Vorbild der ZeitSprünge stellten sie in einer Miniausstellung historischen Kaffee-Objekten moderne Exponate gegenüber: Unter dem Begriff „to go“ begegnen sich eine Thermoskanne aus den 1950er Jahren und ein Kunststoffbecher von Starbucks. Eine historische Kaffeemühle und ein Gerät zum Kaffeerösten aus dem 19. Jahrhundert bilden den Kontrast zu Kaffee-Pads unter dem Slogan „Aufwand“.


2012 Fächerübergreifende Kompetenzprüfung

Von Trachten und schwarzem Gold

Kaffee - ein arabisches Getränk erobert die Welt

Realschulabschlussprüfungen der Oskar-Schwenk-Schule Waldenbuch, 10. Klasse

Was ist dran an der Wasentracht?
Beim Cannstatter Wasen und beim Frühlingsfest tragen immer mehr Besucher Trachten. Ausgehend von diesem Phänomen beleuchtete eine Gruppe von Schülerinnen das Aufkommen und die Verbreitung von neuen Modewellen. Gleichzeitig untersuchten sie die historische Bedeutung von Kleidung in Hinblick auf ihre Symbolhaftigkeit. Kaffee - ein arabisches Getränk erobert die Welt
Vier Schüler setzten sich mit der Geschichte eines der beliebtesten Heißgetränke auseinander. Nicht nur die Kulturgeschichte des Kaffeetrinkens, auch die technische Entwicklung der Zubereitung wurde behandelt. Zudem näherten sie sich dem Thema von der biologischen Seite an und führten eigene Pflanzenexperimente durch.


2011 Fächerübergreifende Kompetenzprüfung

Rund um die Küche

Realschulabschlussprüfungen der Oskar-Schwenk-Schule Waldenbuch, 10. Klasse

Zwei Schülergruppen beschäftigten sich mit dem Thema „Küche“. Unter dem Motto „Das bisschen Haushalt...“ widmeten sich die Mädchen den sozialen Aspekten. "Vom gusseisernen Herd zur Einbauküche – wie sich die Küche im 20 Jahrhundert veränderte" war der Schwerpunkt der Jungen. Sie untersuchten die technische Seite und stellten die Entwicklung der Haushaltsgeräte dar.


2010 Realschul-Projektprüfung im Museum

Das bisschen Haushalt

Klassenzimmer im Museum

Oskar-Schwenk-Schule Waldenbuch,
10. Klasse

Die Projektprüfung am außerschulischen Lernort! Sechs Schüler der 10. Klasse wagten diesen Schritt und nahmen sich des Themas „Das bisschen Haushalt...“ an. Sowohl die Sozialgeschichte mit den Themenkreisen um die Rolle der Frau, dem Rückgang der Dienstboten und dem Einzug der elektrischen Helfer in die Haushalte wurde von den Jugendlichen bearbeitet. Auch der technikgeschichtliche Aspekt, welche Geräte mit welcher technischen Ausstattung in den frühen Zeiten der „Elektrifizierung“ zur Verfügung standen, wurde erforscht. Die Schüler traten mit diesen Themen im Mai 2010 im Museum an, um hier einen wichtigen Teil ihrer Prüfung zur Mittleren Reife abzulegen.


2008 Projektwoche

Alltag der Urgroßmütter

Klassenzimmer im Museum

Grundschule der Grund- und Hauptschule Weil im Schönbuch, 4. Klasse

Viertklässler konnten im Juni 2008 den Alltag ihrer Urgroßmütter kennen lernen. Sie sahen und „begriffen“ Objekte aus der Museumssammlung und erkannten die Unterschiede in der Lebensweise zwischen früher und heute: Wie beschwerlich war früher das Waschen oder wie wurden Lebensmittel ohne Kühlschrank haltbar gemacht? Bei einer Führung bei der örtlichen Reinigungsmittelfabrik HAKA Kunz gab es einen Einblick in die Herstellung von Seifen. Klar erkennbar wurde, warum früher kaum etwas weggeworfen, sondern vieles aufbewahrt und repariert wurde. Dass Glaube und Frömmigkeit im Alltag allgegenwärtig waren, zeigten nicht nur die Installationen im Museum, sondern auch eine spannende Führung in der Kirche St. Veit.


2006/2007 Museums-AG

Parallelen - Jugendkultur und heutige Festbräuche

Klassenzimmer im Museum

Realschule der Oskar-Schwenk-Schule Waldenbuch, 9. und 10. Klasse

Von Herbst 2006 bis zum Frühjahr 2007 erforschten die Schüler der 9. und 10. Klassen Jahreslaufbräuche und ihre Gemeinsamkeiten mit der heutigen Fan- und Jugendkultur. Diese Museums-AG präsentierte ihre Ergebnisse vom 17. Mai bis 22. Juli 2007 in der Ausstellung: „Parallelen – Jugendkultur und heutige Festbräuche“ im Museum der Alltagskultur. Weihnachtsbräuche und Fastnachtshäser wurden mit Szenekleidung der Jugendkultur verglichen und Parallelen zwischen den Riten der Fußballfans und älteren Bräuchen gezogen. Als Rundgang konzipiert, stießen die Besucher auf viele interessante Exponate, zahlreiche Mitmachstationen und ein Medienraum mit Bildern, Filmen und Musik.


2005 Museum als außerschulischer Lernort

Die frühen Tage des Radios

Klassenzimmer im Museum

Oskar-Schwenk-Schule Waldenbuch

Von April bis Mai 2005 verlegten die Schüler der Oskar-Schwenk-Schule ihr Klassenzimmer in das Museum der Alltagskultur. Ihr Geschichtsunterricht fand direkt zwischen den historischen Objekten statt. Unterrichtsstoff waren die 1920er und frühen 1930er Jahre. Ein wichtiges Thema dieser Zeit: die Entwicklung der Medien, insbesondere des Rundfunks als erstes akustisches Massenmedium. Anhand von Museumsobjekten, Audioquellen, Archivalien und mit Zeitzeugen erforschten die Schüler den Einfluss des Radios auf den Alltag damaliger Zeit. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden für eine Ausstellung im Museum aufbereitet. Das "Klassenzimmer im Museum" und die herausragende Schüler-Ausstellung "Die frühen Tage des Radios" waren bis zum 3. Juli 2005 dort zu sehen.