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Arbeiten

Arbeiten

Die enormen Veränderungen der Arbeitswelt in den vergangenen 200 Jahren zeigen sich an den Werkzeugen, Geräten, Produkten und Arbeitsplätzen aus Landwirtschaft, Handwerk und Industrie. Auch Hausarbeit ist ein Beispiel. Hier kamen im 20. Jahrhundert die kleinen „elektrischen Helfer“ auf, als die Dienstmädchen verschwanden. Solche Wandelprozesse versucht die Volkskunde am Landesmuseum Württemberg mit ihren Museumsobjekten einzufangen.

Handwerker-Werkstätten wurden mechanisiert, Maschinen wurden eingesetzt, die Werkstatt zur Fabrik vergrößert. So manches Handwerk wandelte sich zum Reparaturhandwerk, wie die Uhrmacher, weil Uhren bald fast ausschließlich in Fabriken hergestellt wurden. Andere Arbeitsformen starben ganz aus: So gibt es im Museum der Alltagskultur die Tasche einer Störschneiderin. Sie ging noch bis in die 1970er Jahre durch die Dörfer, nähte und flickte in den Häusern, wo man sie schon sehnsüchtig mit einem Berg Flickwäsche erwartete.

Ausgewählte Objekte

Schreinerwerkstatt

Aulendorf, seit 1794


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Elektro-Waschmaschine

Gütersloh, 1950er Jahre


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Universal-Küchenmaschine

Reichebach/ Fils, 1950er Jahre


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Arbeitsschürze

Vaihingen/ Enz,
1960er bis 1980er Jahre


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