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Wie wir sammeln

Und was ist Ihr Stück Alltag?

Wie wir sammeln

Unser Sammelansatz
Das Telefon klingelt. Einem der volkskundlichen Kuratoren am Landesmuseum Württemberg wird ein Objekt als Schenkung angeboten: eine Kochkiste aus den 1920er Jahren. Die Dame hat die Kiste von ihrem Onkel geerbt. Der Kurator prüft nun, ob das Objekt die Sammlung des Museums der Alltagskultur ergänzen und bereichern kann. Die Geschichte, Bedeutung und Nutzung des Alltags-Objekts interessieren ihn.

Es gibt noch zahlreiche andere Wege, auf denen ein Objekt ins Museum kommt:  über Antiquitätenhändler und Auktionen, professionelle Sammler, aber auch Flohmärkte – und Museumsbesucher. Ganz aktiv und mit Voraussicht erwerben die Kuratoren Dinge aus unserem heutigen Alltagsleben - seien es Glühbirnen, die es schon bald nicht mehr zu kaufen gibt, eine hippe Volksfest-Tracht aus dem Kaufhaus oder Anstecker gegen „Stuttgart 21“.

Wonach wir suchen!
Das Museum dokumentiert den Alltag breiter Bevölkerungsschichten aus dem Raum Württemberg. Lebensbereiche, wie Freizeit- und Körperkultur aber auch Jugendkultur und Arbeitswelten sollen in Zukunft ausgebaut werden. Die erste Trommelwaschmaschine, ein historischer Briefkopf der Firma Daimler oder Kleidungsstücke aus der Hippie-Zeit würden wir gerne in unsere Sammlung aufnehmen. Besonders spannend sind dabei Dinge, die umfangreich dokumentarisch begleitet sind. Dies können z.B. Familiengeschichte(n), persönliche Notizen, Fotografien oder Haushaltsbücher sein.

Sie haben da etwas?
Schicken Sie bitte dem für die Sammlungsgruppe zuständigen Kurator eine Email mit Beschreibung und Fotografie ihres Objekts. So kann er entscheiden, ob Ihr Alltags-Ding in die Sammlung des Museums aufgenommen werden kann oder nicht in das Sammlungskonzept passt.