Lebendiges Museum
mitgestalten

Mitmachaktionen

So können Sie sich einbringen!

Mitmachen soll im Museum der Alltagskultur Spaß bereiten. Die Besucher können sich im Wohnstudio einrichten und Selfies von sich machen, oder ihre Kinder im Lurchi- Karussell im Kreise drehen lassen. Rallyes oder Rätselspuren zu Sonderausstellungen führen immer wieder durch das Haus, und laden zu einem vergnüglichen Forschungsrundgang ein.

Für das Thema Alltag ist jeder und jede Experte bzw. Expertin. Deswegen bezieht das Museum der Alltagskultur in verschieden Projekten den Alltag, das Wissen und die Expertise von Menschen aus Württemberg mit ein. Durch partizipative Ausstellungen wie „Mein Stück Alltag“, Sammlungsaktionen zu bestimmten Themen, Kooperationen mit Schulen oder öffentlichen Einrichtungen arbeitet das Museum immer wieder mit breiten Teilen der Bevölkerung zusammen.

Der Alltag des 21. Jahrhunderts ist vielfältig und diese Vielfalt wird im Museum abgebildet, wenn viele mitmachen.

Erzähltage

Geschichten vom Heiraten

So 12.5. und So 14.7.2019, jeweils 13 bis 18 Uhr

Der gesellschaftliche Wandel verändert auch das Heiraten. Obwohl die Sammlung des Museums umfangreich ist, enthält sie nahezu keine Hochzeitsobjekte die jünger als 60 Jahre sind. Auch Zeugnisse gleichgeschlechtlicher Hochzeiten oder Objekte, die in Verbindung mit Migrationsgeschichte stehen, sind Mangelware.

Das Museum der Alltagskultur sucht Geschichten aus den vergangenen 60 Jahren, die für Hochzeitspaare oder deren Angehörige Bedeutung haben und diese Veränderungen zeigen. Dazu gehören beispielsweise Erinnerungen an Hochzeiten gleichgeschlechtlicher Paare oder an Trauungen, die in Verbindung mit Migrationsgeschichten stehen, oder Geschichten über neue Rituale rund ums Heiraten.

Die Museumsmacher freuen sich über Beiträge, die helfen, die Lücken zu schließen. Wer seine Geschichten zu Erinnerungsstücken gern mit dem Museum teilen möchte, kann sich per E-Mail anmelden. Mehr Informationen dazu gibt es immer aktuell auf der Facebook-Seite des Museums.

Wohnstudio

in den Wohnwelten

Im Themenbereich „Wohnbedürfnisse“ können die Museumsbesucher ein interaktives Fotostudio entdecken.

Auf spielerische Weise sind sie dort eingeladen, ganz nach Lust und Laune ein Wohnzimmer einzurichten. Ein gemütliches Sofa vor einer zeittypischen Kulisse des 19. Jahrhunderts steht bereit. Und los geht‘s!

Verschiedene mobile Requisiten und Figuren – manche skurril, manche dekorativ oder einfach nur alltäglich – stehen für die Raum-Ausstattung zur Verfügung: von der Zimmerpflanze über Elektrogeräte und Kleinmöbel bis hin zum Haustier.

Wer Lust hat, kann am Schluss mit dem Smartphone ein Erinnerungsfoto von „seinem“ Wohnstudio machen und es mit dem #wohnstudio mit der Welt zu teilen.

„Mein Stück Alltag“

zeigt lebendige Vielfalt

In der partizipativen Ausstellung „Mein Stück Alltag“ arbeitet das Museum der Alltagskultur mit wechselnden Gruppen zusammen, die etwas im Alltag verbindet. Das kann der Beruf, das Hobby oder die Lebenssituation sein, wie zuletzt die Projekte mit Alleinerziehenden oder mit Menschen aus Gesundheitsberufen.

Ziel der Ausstellung ist es, die Vielfalt des Alltags sichtbar zu machen. In 18 Vitrinen werden Gegenstände mit Begleittexten präsentiert, die Einblicke in einen unbekannten oder auch vertrauten Alltag geben.

Bild rechts: Kitteluhr aus "Mein Stück Alltag mit Menschen aus Gesundheitsberufen", 28.10.18 - 28.4.19, © Dirk Kittelberger

Dorfhochzeit

Hochzeitsfotos 1880 bis 2017

ZeitSprünge

Alltag früher und heute

Wohnwelten

& Wohnstudio

Arbeits-, Waren-

und Kleiderwelten