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Zurück zur Normalität?
Alltag trotz(t) Corona

Wie verändert sich Alltagin der Corona-Krise?

Das Museum der Alltagskultur nimmt diese Frage zum Anlass und lädt die Besucher*innen ein, die Ausstellungen mit ihren Eindrücken aus der Corona-Krise zu bereichern.

Das Museum zeigt ausgewählte Objekte und Geschichten aus dem Online-Projekt „Corona-Alltag. Dein Objekt für Übermorgen”. Sie machen die vielfältigen Veränderungen des Alltags, die das Coronavirus mit sich gebracht hat, sowie Dinge, die den Alltag in dieser Zeit erleichtert oder geprägt haben, sichtbar.

Jeden Freitag öffnet das Museum von 14-18 Uhr das „Amt für Corona-Angelegenheiten“. Hier können Besucher*innen ihre eigenen Geschichten aus dem Corona-Alltag erzählen und ein passendes Objekt dazu mitbringen. Die öffentliche Diskussion der Pandemie und die Neuorganisation des Alltags haben sich auch in unserem Sprachgebrauch etabliert. Gemeinsam werden im Museum Begriffe gesammelt, die unsere alltägliche Sprache in dieser Zeit geprägt haben. Bei einem Rundgang durch das Museum können die Besucher*innen persönliche Eindrücke, Fragen, Kommentare und Ideen für die Zukunft auf Notizzettel schreiben und die Ausstellungsinhalte damit erweitern.

Mein Stück Alltagzeigt lebendige Vielfalt

In der partizipativen Ausstellung „Mein Stück Alltag“ arbeitet das Museum der Alltagskultur mit wechselnden Gruppen zusammen, die etwas im Alltag verbindet. Das kann der Beruf, das Hobby oder die Lebenssituation sein, wie zuletzt die Projekte mit Alleinerziehenden oder mit Menschen aus Gesundheitsberufen.

Ziel der Ausstellung ist es, die Vielfalt des Alltags sichtbar zu machen. In 18 Vitrinen werden Gegenstände mit Begleittexten präsentiert, die Einblicke in einen unbekannten oder auch vertrauten Alltag geben.

Bild rechts: Kitteluhr aus "Mein Stück Alltag mit Menschen aus Gesundheitsberufen", 28.10.18 - 28.4.19, © Dirk Kittelberger

Wohnstudioin den Wohnwelten

Im Themenbereich „Wohnbedürfnisse“ können die Museumsbesucher ein interaktives Fotostudio entdecken.

Auf spielerische Weise sind sie dort eingeladen, ganz nach Lust und Laune ein Wohnzimmer einzurichten. Ein gemütliches Sofa vor einer zeittypischen Kulisse des 19. Jahrhunderts steht bereit. Und los geht‘s!

Verschiedene mobile Requisiten und Figuren – manche skurril, manche dekorativ oder einfach nur alltäglich – stehen für die Raum-Ausstattung zur Verfügung: von der Zimmerpflanze über Elektrogeräte und Kleinmöbel bis hin zum Haustier.

Wer Lust hat, kann am Schluss mit dem Smartphone ein Erinnerungsfoto von „seinem“ Wohnstudio machen und es mit dem #wohnstudio mit der Welt zu teilen.


AdieuPlastiktüte!
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